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Kammerchor-Matinnée im Münster St. Paul


Glaube – Hoffnung – Liebe
Der Kammerchor bei der Matinée im Münster St. Paul

Glaube – Hoffnung – Liebe – so große, so bedeutende, so besondere Worte.
Wie sind sie zu fassen? In Musik zum Beispiel, genauer gesagt in Chor- und Instrumentalmusik, und noch genauer: in „Siyahamba“, „We shall overcome“, „Amazing grace“, „Adiemus“, in Psalmen-gesängen und Kirchenliedern, in einem Medley aus „Jesus Christ Superstar“, in einem Largo aus Vivaldis Flötenkonzert C-Dur, gespielt von Flautino und Klavier, und in Johann Pachelbels Kanon in D, vorgetragen von drei Querflöten und einer Klarinette.
Und wer kann sie greifen? Der sehr fein abgestimmte THG-Kammerchor unter der Leitung von Wolfram Bolsinger und Lili Track und mit ihm das begeisterte Publikum, das gar nicht genug bekommen konnte.
Und tatsächlich gab es eine Zugabe der ganz besonderen Art: Unter den Zuhörerinnen und Zuhörern waren sehr viele ehemalige Kammerchorsängerinnen und -sänger. Sie alle waren gekommen, um sich von Wolfram Bolsinger, der dieses Jahr in den Ruhestand geht, zu verabschieden und sich noch einmal bei ihm zu bedanken. Sie und alle aktuellen Chormitglieder ließen es sich nicht nehmen, das Konzert kurzerhand draußen vor der Kirche noch etwas zu verlängern – zur großen Freude des Publikums, der überraschten Passanten und des gerührten Wolfram Bolsingers. Da war sie wieder und noch einmal: wunderschöne Musik und mit ihr ganz viel Zuneigung und Liebe!

Text und Fotos: Carmen Große